Ergebnis-Phase

Du bist fast an der Ziellinie angelangt. Es bleibt jedoch noch einiges zu tun, um die Projektergebnisse aufzubereiten und in ein transparentes und verständliches Ergebnis umzuwandeln, das dann EntscheidungsträgerInnen und Anderen mitgeteilt werden sollte. Und vergiss nicht die Evaluierung!

Kommuniziere die Ergebnisse auf leicht zugängliche, transparente und ansprechende Weise.

Unabhängig von der Form ist es wichtig, dass die Ergebnisse in einer transparenten Art und Weise präsentiert werden, die auch für die EmpfängerInnen ansprechend ist. Meistens gibt es mehrere Zielgruppen, die die Ergebnisse erhalten. Am besten du bereitest die Ergebnisse für jede deiner Zielgruppen entsprechend auf. Du kannst die verschiedenen Gruppen fragen, wie sie die Ergebnisse am liebsten erhalten würden. EntscheidungsträgerInnen möchten sie vielleicht auf die eine Art erhalten, Soziale Medien auf die andere und die Jugendlichen auf eine dritte.

Neben der Darstellung der Ergebnisse in Form von Ideen, Empfehlungen oder anderen, ist es auch wichtig, dass du die Relevanz deiner Projektergebnisse verdeutlichst. Du solltest ausführlich darlegen, dass die Beteiligung junger Menschen an Entscheidungsprozessen einen echten Qualitätsgewinn darstellt. Anders ausgedrückt: Du solltest mit deinen Ergebnissen zeigen, wie gut die Jugendbeteiligung funktioniert.

5 hilfreiche Tipps für die Ergebnis-Phase

  1. Präsentiere deine Ergebnisse den EntscheidungsträgerInnen von Angesicht zu Angesicht.
    Auf diese Treffen solltest Du dich gut vorbereiten. Die EntscheidungsträgerInnen könnten kritische Fragen stellen, z. B. nach der Anzahl der TeilnehmerInnen, der Repräsentativität, der Legitimität der Ergebnisse, der Neutralität des Informationsmaterials und so weiter.

  2. Kommuniziere deine Ergebnisse über die Entscheidungsebene hinaus.
    Ein Follow-up mit den jungen Teilnehmenden ist ein Muss. Zuerst solltest Du ihnen die Ergebnisse zukommen lassen. Anschließend über die Initiativen auf dem Laufenden halten, die durchgeführt werden, um ihre Beiträge zu berücksichtigen und darüber, welche Wirkung sie bisher erzielt haben.

  3. Bewerte die Auswirkungen deines Projekts.
    Eine Folgenabschätzung ist immer nützlich. Wenn die Wirkung gering ist, erfährst du, was du bei deinem nächsten Projekt anders machen müsst. Wenn die Wirkung hoch ist, kannst du sie nutzen, um EntscheidungsträgerInnen davon zu überzeugen, dein nächstes E-Partizipationsprojekt für Jugendliche zu unterstützen.

  4. Bewertung und Unterstützung des Projekts von Anfang bis Ende.
    Hier werden die Bewertungsbögen aus jeder der vier Phasen von großem Nutzen sein. Alles in allem solltest du die Gelegenheit nutzen, um daraus zu lernen, was gut und was weniger gut gelaufen ist und über Lösungsvorschläge nachdenken.

  5. Initiiere dein nächstes E-Partizipationsprojekt für Jugendliche.
    Im Allgemeinen sind die BürgerInnen - ob jung oder alt - nach der Teilnahme an partizipativen Prozessen politisch sehr engagiert. Daher raten wir dir, dein nächstes Projekt so schnell wie möglich zu starten, damit Du diese Energie aufrechterhalten kannst. Es ist diese Art von Energie, die dazu beiträgt, unsere Demokratie lebendig zu halten!